Mittwoch, 27. Februar 2008

Bratwurst in Biersoße


Fast jede Stadt in Franken und in der Ober­pfalz hat ihre eigenen Bratwurstrezepte. Die Coburger schwören auf ihre über dem offenen Feuer gebratenen Rostbratwürste. Wichtig dabei ist, daß das Feuer mit Kiefernzapfen(Möckerla) geheizt wird. Nürnberg wiederum ist bekannt für seine nur fingerdicken Rost­bratwürste. Und in Rothenburg ob der Tauber schmecken sie wieder anders als in Erlan­gen, Ansbach oder Schweinfurt. Es kommt also zunächst einmal darauf an, in welcher Stadt Sie die Bratwürste kaufen, denn dann schmecken auch Bratwürste in Biersoße jedes­mal anders.
Zutaten:
4 - 8 Bratwürste (je nach Größe undAppetit), 1/4 Liter dunkles Bier,1 Eßlöffel Mehl, Salz, Pfeffer, etwasMajoran
Zubereitung:
Die Würste in heißes Wasser legen und einigeMinuten ziehen lassen, damit sie nicht platzen.Anschließend abtrocknen und in das inzwi­schen in einer Pfanne heißgemachte Fettlegen. Rundum braunbraten, aus der Pfannenehmen und Warmstellen. Mehl in der Pfanneanschwitzen und mit dem Bier ablöschen. MitSalz, Pfeffer und Majoran würzen und kurzaufkochen lassen. Die Soße über die Würstegießen. Dazu reicht man Bauernbrot und einkühles Bier. Aber auch auf Sauerkraut ange­richtet, schmecken die Bratwürste in Biersoßeausgezeichnet.

Portionsrechner

Passen sie ihre Rezepte und Mengen an ihre Bedürfnisse (Personenzahl) an.
http://www.naturverstand.at/portionsrechner.php.

Blaue Zipfel (Feinschmeckerrezept)

(für 10 Personen)


Die guten fränkischen Würste sind weltbe­rühmt. Unzählige Wurstsorten und Rezepte gibt es. Und doch ist zum Beispiel die frän­kische Bratwurst mit der schwäbischen oder rheinischen nur „von Geruchsidioten zu ver­wechseln", wie ein Kenner Frankens schrieb. Bereits 1721 wurde im „Nürnbergfischen Kochbuch" Bratwurstsuppe mit Ingwer, Pfef­fer und Muskatblüte empfohlen. Die Erfin­dungsgabe des Menschen erschuf bald „Brat­würste in Dunkelbier" und „Bratwurst blau", bocksbeutelkraß „Blauer Zipfel" genannt.

10 Paar echte fränkische Bratwürste,11/2 Liter Wasser, 1/2 Liter Essig,8große Zwiebeln in Ringegeschnitten, 3/4 l Liter Frankenwein,4 ganze Nelken, 4 Lorbeerblätter,20 g Pfefferkörner, 20 g Wacholder­beeren, 20 g Senfkörner, 1 Prise Salz,1 kleine Prise Zucker, 2 Karotten,1 Sellerie, 1 Petersilienwurzel,100 g Champignons oderPfifferlinge,alles in kleine Stücke geschnitten.

Wasser, Essig und Zwiebelringe gut kochenlassen, bis die Zwiebelringe weich sind, dann alle Zutaten und auch den Wein dazugeben und langsam, etwa 20 Minuten, leicht köcheln(nicht kochen!). Den Topf von der Kochplatte nehmen und die Bratwürste 10 Minuten darin ziehen lassen. Die Blauen Zipfele in einer Ter­rine im Sud anrichten und Bauernbrot undZwetschgenwasser dazureichen. Als Garnie­rung eignen sich Tomatenscheiben und gehackte Petersilie.

Montag, 25. Februar 2008

Blaue Zipfel

Die Zutaten:
½ l Wasser
¼ l Wein- oder Estragonessig
¼ l Weißwein
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
Salz, 1 Prise Zucker
Senf- und Pfefferkörner
4 Wacholderbeeren
2 Karotten
8 fränkische Bratwürste Zubereitung:
Für den Sud alle Zutaten bis auf die Würstchen erhitzen und 20 Minuten kochen lassen
Vom Feuer nehmen und die Würstchen 10 Minuten darin ziehen lassen
Blaue Zipfel in einer Terrine im Sud anrichten und mit Bauernbrot servieren

Fränkische Bierkutscherpfanne

Zutaten für 2 Portionen:
4 große Kartoffeln
1 EL Öl
Salz
Majoran, gerebelt
125 g Bratwurst - Fülle, ersatzweise Schweinemett
1/2 große Zwiebel(n)
1/2 TL Kümmel


Die rohen Kartoffeln auf einem Reibeisen raspeln.
Zwiebeln im Öl in einer Pfanne rühren, bis sie glasig
sind. Die Bratwurstfülle zerrupft hinzugeben und
anbraten. Nun die geraspelten Kartoffel, Salz und
Majoran dazu geben und etwa 3 - 5 Minuten
andünsten. Zwischenzeitlich eine Auflaufform
einfetten. Kartoffel-Bratwurstmasse gleichmäßig in
der Auflaufform verteilen. Mit Kümmel überstreuen.
In der Röhre bei etwa 200°C in 30 Minuten
überbacken.
Dazu schmeckt ein fränkisches Bier oder auch ein
Silvaner.

Samstag, 23. Februar 2008

Batterie abklemmen

Wer seine Batterie während längerer Standzeit oder zum Laden ausbaut, sollte zunächst das Massekabel (Minuspol, meist schwarzes Kabel) entfernen und anschließend das (meist rote) Kabel
vom Pluspol. Beim Einbau zuerst den Pluspol anschließen und danach den Minuspol. So lassen sich Kurzschlüsse vermeiden.